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Ohmsches Gesetz & Vorwiderstandsberechnung bei LEDs

Einfach erklärt – mit Beispielen für Modellbau und Elektronik.

Kurzfassung
LEDs benötigen einen Vorwiderstand, um den Strom zu begrenzen.
Formel:
R = (U_Quelle − U_LED) / I

Warum LEDs einen Vorwiderstand brauchen

Leuchtdioden sind stromgesteuerte Bauelemente. Wird ihre Durchlassspannung überschritten, steigt der Strom sehr stark an. Ohne Vorwiderstand führt das schnell zur Zerstörung der LED.

Das Ohmsche Gesetz

U = R · I

Dabei ist U die Spannung in Volt, I der Strom in Ampere und R der Widerstand in Ohm.

Vorwiderstand berechnen – Beispiel

  • Versorgungsspannung: 9 V
  • LED-Spannung: 2 V (rot)
  • Strom: 20 mA (0,02 A)
U_R = 9 V − 2 V = 7 V
R = 7 V / 0,02 A = 350 Ω

In der Praxis wird der nächsthöhere Normwert gewählt, z. B. 360 Ω.

Widerstandsleistung

P = U · I

Im Beispiel ergibt sich eine Leistung von ca. 0,14 W. Ein 0,25-W-Widerstand ist ausreichend.

Praxis-Tipps

  • Im Modellbau reichen oft 5–10 mA
  • Nie LEDs ohne Vorwiderstand betreiben
  • Lieber etwas größerer Widerstand → längere Lebensdauer

Autor: led-am-stiel.de • LED-Technik & Modellbau